Was ist Melanin und wozu dient es?
Was Melanin eigentlich ist
Melanin ist ein natürliches Pigment, das in speziellen Hautzellen – den Melanozyten – gebildet wird. Es bestimmt unsere Haut-, Haar- und Augenfarbe und ist ein zentraler Bestandteil des körpereigenen UV-Schutzsystems.
Warum Melanin so wichtig ist
Sobald UV-Strahlen auf die Haut treffen, startet ein Schutzmechanismus:
abgegeben und legt sich wie ein schützender Schirm über deren Zellkern
So schützt Melanin die DNA der Hautzellen vor UV-bedingten Schäden.
Wie Bräune entsteht
Die mit Melanin „beladenen“ Zellen wandern innerhalb einiger Tage an die Hautoberfläche. Das Ergebnis: sichtbare Bräune – ein Zeichen dafür, dass die Haut versucht, sich zu schützen. Die maximale
Melaninproduktion wird nach etwa drei Wochen regelmäßiger UV-Exposition erreicht.
Warum Menschen unterschiedlich bräunen
Alle Menschen besitzen gleich viele Melanozyten. Der Unterschied liegt in:
Mit zunehmendem Alter – etwa ab 40 – nimmt die Aktivität der Melanozyten ab. Dadurch wird die Haut empfindlicher gegenüber UV-Strahlung.
Rolle des Hormons MSH
Das Gehirn steuert die Melaninproduktion zusätzlich über das Melanin Stimulating Hormon (MSH). Es verstärkt die Aktivierung der Melanozyten und beeinflusst damit, wie schnell und wie intensiv die
Haut bräunt.
Solarium und Melanin
Ein wohl dosiertes Sonnenbad – ob draußen oder im Solarium – kann die natürliche Schutzbarriere der Haut unterstützen, indem es die Melaninbildung anregt. Wichtig bleibt jedoch: Melanin ist ein
Schutzmechanismus, aber kein Freifahrtschein für unbedenkliche UV-Exposition.